Steinbeis - Transferzentrumsteinbeis
Computational Engineering

am BBZ Sulzbach
Steinbeis-Stiftung

Analysiert man die Ursachen für den besonderen wirtschaftlichen Erfolg des Bundeslandes Baden-Württemberg, so stößt man zwangsläufig auf die erfolgreiche Konzeption des dortigen Wirtschafts-förderungsmodelles der Steinbeis-Stiftung, die als Dienstleistungseinrichtung Know-how an die mittelständische Wirtschaft vermittelt und in Form eines weitgefächerten Netzwerkes unter Rückgriff auf Experten aus unterschiedlichen Bereichen

  • Technologietransfer
  • Beratung
  • Forschung und Entwicklung
  • Weiterbildung und Qualifizierung
in nahezu alle technologischen und betriebswirtschaftlichen Bereiche leitet.
Das erste Institut im Saarland entstand auf der Abwicklung eines EU-Projektes, gefördert aus ESF-Mitteln des Wirtschaftsministeriums. Es führt den Namen
Steinbeis-Transferzentrum Computational Engineering Sulzbach .

Es ist damit ein Knoten des Steinbeis-Transfernetzes, dem in Europa rund 400 Zentren angehören. 3.500 Experten sind in fachlich spezialisierten Transferzentren mit "Querdenkerfunktion" tätig, zur Sicherung des Informationsvorsprunges der Unternehmen und ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit schaffen sie beste Voraussetzungen dafür.

1971 wurde die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung gegründet. Auf Initiative des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth wurden 1982 die Aufgaben dieser Stiftung und die Aufgaben des Regierungsbeauftragten für Technologietransfer zusammengefasst.

Die Steinbeis-Stiftung mit ihren Instituten arbeitet privatwirtschaftlich. Sie transferiert Forschungs-ergebnisse in wettbewerbsfähige Produkte, Verfahren und Prozesse. Dabei orientiert sie sich an den spezifischen Anforderungen des Marktes und dem größtmöglichen Nutzwert für den Kunden. Die Steinbeis-Stiftung arbeitet nach folgenden Grundsätzen:

  • Forschungsergebnisse nutzen,
  • Transfernetz ausbauen,
  • Expertenwissen verfügbar machen,
  • Ganzheitliche Lösungen anbieten,
  • Vertraulichkeit gewährleisten,
  • Dezentral agieren,
  • Staatliche Aufgaben privatwirtschaftlich nutzen.
Ein kurzes Profil des Steinbeis-Transferzentrums im Saarland
Das Steinbeis-Transferzentrum "Computational Engineering" am TGBBZ Sulzbach hat durch das Steinbeis-Netzwerk einen direkten Zugriff auf die jahrelange Erfahrung der Steinbeis-Stiftung im Bereich des Technologietransfers und deren Kompetenzen. Es ist hervorgegangen aus den Aktivi-täten der Fördergesellschaft am TGBBZ, die in aktuellen Themen der technischen betrieblichen Weiterbildung erwiesenermaßen anerkannt ist.
Die Kompetenzen des Transferzentrums Sulzbach liegen in den Bereichen CAD und CAE. Dabei sollen schwerpunktmäßig für die Unternehmen Lösungen auf den Gebieten Berechnung/Simulation und E/MSR-Planung bereitgestellt werden.
Bezogen auf das Gebiet der Berechnung und Simulation werden neben strukturmechanischen auch umformtechnische und rheologische Problemlösungen angeboten. Dabei wird ein breiter Bereich von Festigkeits-, über Spritzguss- bis hin zu Umformsimulationen aufgespannt. Zur Abdeckung ist eine breite Kompetenzenpalette notwendig. Dazu werden benötigte Kompetenzen durch das Steinbeisnetzwerk und durch Kooperationspartner in der Region abgedeckt. Kooperatiospartner in der Region sind Professoren an Hochschulen, so z.B. an der Universität des Saarlandes (Prof. Dr.-Ing. Gerhart Hirt - Werkstofftechnologie und Präzisformgebung), an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (Prof. Dr.-Ing. Heike Jäckels - Schwingungslehre / FEM) und an der Fachhochschule Zweibrücken (Prof. Dr.-Ing. Patrick Klär - Mikrosystemtechnik).